#TeamOP:
Wenn Vertrauen Routine wird
Ein exklusiver Einblick in den OP-Saal
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Es ist früher Morgen im OP. Schritte hallen über den Gang. Im OP-Saal werden Instrumente sorgfältig aufgedeckt, Geräte kontrolliert und Materialien griffbereit angeordnet. Jeder Handgriff sitzt, noch bevor der erste Patient in den Raum gebracht wird.
Zum OP-Team gehören viele unterschiedliche Aufgabenbereiche, die eng miteinander verzahnt sind. Die OP-Pflege, die Anästhesiepflege, der Operateur, der Anästhesist sowie Mitarbeiter in der Patientenversorgung arbeiten hier Hand in Hand.
„Wir kennen unsere Abläufe und wir kennen uns gegenseitig. Dieses Vertrauen ist entscheidend.“
Abdessamad Terach,
Leiter der Sektion OP
Als Leiter der Sektion OP trägt Abdessamad Terach Verantwortung für die strukturellen Abläufe im Hintergrund. Er sorgt gemeinsam mit dem Team dafür, dass OP-Planung, Personaleinsatz und Zeitmanagement ineinandergreifen und jede Operation unter verlässlichen Bedingungen stattfinden kann.
„Ein OP funktioniert nur, wenn jede Position zuverlässig arbeitet“, erklärt er und betont: „Vom ersten Vorbereitungsschritt bis zum Abschluss des Eingriffs trägt jeder Verantwortung.“
Im OP-Saal zeigt sich diese Zusammenarbeit besonders deutlich. Der instrumentierende Mitarbeiter arbeitet steril am OP-Tisch, denkt den Eingriff voraus und reicht Instrumente im richtigen Moment an. Ein weiterer Mitarbeiter – der sogenannte Springer – organisiert im Hintergrund Materialien, dokumentiert und reagiert flexibel, wenn sich Situationen verändern. Der Anästhesiemitarbeiter begleitet den Patienten vom ersten Kontakt bis zum sicheren Aufwachen. Während des Eingriffs behält er die Vitalwerte im Blick und sorgt für Stabilität.
Nach einem abgeschlossenen Eingriff beginnt unmittelbar die Vorbereitung für die nächste Operation. Instrumente werden neu zusammengestellt, Materialien nachgelegt, der Saal vorbereitet. Parallel stimmen sich OP-Pflege, Anästhesie und Operateur über den nächsten Eingriff ab. Informationen zum Patienten, zum geplanten Verfahren und zu besonderen Anforderungen werden klar übergeben.
„Im OP reicht oft ein kurzer Blick“, beschreibt Abdessamad Terach den Alltag. „Wir kennen unsere Abläufe und wir kennen uns gegenseitig. Dieses Vertrauen ist entscheidend.“
Medizinische Verfahren entwickeln sich kontinuierlich weiter. Neue Operationstechniken, moderne Implantate und technische Systeme verändern auch die Anforderungen im OP. Deshalb spielt fachliche Weiterbildung eine zentrale Rolle. Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Schulungen teil, vertiefen ihr Wissen in einzelnen Fachbereichen und machen sich mit neuen Instrumenten und Abläufen vertraut.
Ein besonderer Moment war die Übertragung einer Live-Operation zu einem internationalen Kongress in Kairo im November 2025. Sie verlangte höchste Konzentration und zeigte, wie geschlossen das #TeamOP auch unter besonderen Bedingungen arbeitet. Die eigentliche Stärke zeigt sich jedoch im Alltag. Dort, wo jeder seine Aufgabe kennt und Abläufe zuverlässig ineinandergreifen.
Christine Quinkert
Als langjähriges Mitglied des #TeamOP bringt Christine Quinkert seit über 17 Jahren ihre Erfahrung in den Operationssaal der Sportklinik Hellersen ein. Die ausgebildete Krankenschwester entdeckte während der Ausbildung ihre Leidenschaft für diesen Bereich: „Der Einsatz im OP hat mich während meiner Ausbildung sofort begeistert. Und mir war schnell klar: Das ist mein Bereich.“ Heute ist sie als Krankenschwester im OP für die Sterilität verantwortlich, stellt Instrumente und Geräte bereit und sorgt dafür, dass alle Abläufe reibungslos funktionieren. Besonders schätzt sie die Vielseitigkeit ihres Berufs: „Jeder einzelne Arbeitsschritt sitzt, greift ineinander und trägt zum Gesamterfolg bei. Genau diese Mischung aus Konzentration und körperlicher Arbeit motiviert mich jeden Tag.“
Jacqueline Klöckner
Seit Oktober 2023 ist Jacqueline Klöckner Teil der Anästhesiepflege an der Sportklinik Hellersen. Nach ihrem Examen sammelte sie zunächst Erfahrung in der Anästhesie, wechselte anschließend auf die Intensivstation und absolvierte eine zweijährige Fachweiterbildung in Anästhesie- und Intensivpflege. Bei ihrer täglichen Arbeit steht für sie besonders der menschliche Aspekt im Vordergund: „Viele kommen sehr aufgeregt zu uns, und es ist schön, wenn man ihnen die Angst nehmen kann. Manche bedanken sich danach ausdrücklich, und das ist ein sehr schönes Gefühl.“ Auch hebt Jacqueline die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Berufsgruppen im OP und die kollegiale Atmosphäre hervor: „Wir sind ein großes Team – nicht nur die Anästhesiepflege, auch die OP-Pflege, die Chirurgen, Orthopäden und die WIDI (Wirtschaftsdienste Hellersen) gehören dazu.“ Als alleinerziehende Mutter schätzt sie zudem die Flexibilität ihres Arbeitgebers, die ihr eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht.
Zeljka Jung
Seit dem 1. Juli 1991 ist Zeljka Jung Teil der Sportklinik Hellersen und bringt damit mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung aus dem OP mit. Als instrumentierende OP-Schwester ist sie in allen Fachabteilungen im Einsatz. Sie arbeitet sowohl am OP-Tisch als auch als Springer und steht in engem Austausch mit der Anästhesie. Je nach Tagesplanung wird sie dort eingesetzt, wo ihre Erfahrung besonders gefragt ist. Ihr Weg in den OP begann auf Empfehlung einer Kollegin aus der gemeinsamen Ausbildungszeit – eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut. „Wir sind hier eine kleine, große Familie“, sagt sie über das #TeamOP der Sportklinik Hellersen.
Besonders wichtig ist ihr der starke Zusammenhalt im Team. Dieser zeigt sich nicht nur im täglichen Miteinander, sondern auch darin, dass alle Abläufe im OP konsequent auf das Wohl der Patienten ausgerichtet sind. Für sie steht fest: „Bei uns arbeiten Menschen, die zusammenhalten, und genau das macht den OP hier so besonders.“
Eleni Krumminga
Seit dem 9. September 2019 gehört Eleni Krumminga zum OP-Team der Sportklinik Hellersen. Bereits während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester wusste sie, dass ihr beruflicher Weg in den OP führen würde. Besonders ein Einsatz im neurochirurgischen Bereich überzeugte sie: die klar strukturierten Abläufe, die hohe Konzentration im Team und die Vielfalt der Eingriffe bestätigten ihren Wunsch, im OP zu arbeiten.
Heute arbeitet sie als OP-Schwester in der Vor- und Nachbereitung der Operationen, kümmert sich um die Gerätepflege, unterstützt ihre Kollegen dabei, die Patienten in die richtige OP-Position zu bringen und instrumentiert gemeinsam mit ihren Kollegen. Der Wechsel zwischen instrumentierender Tätigkeit und Springerdienst ist dabei fester Bestandteil des Arbeitsalltags und sorgt für reibungslose Abläufe.
Besonders schätzt sie die spannende Arbeit im OP, die gute Stimmung im Team und die Möglichkeit zur fachlichen Weiterentwicklung. „Mit der gewissen Eigeninitiative macht die Arbeit hier umso mehr Spaß“, sagt sie. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen unterstützen sie dabei, sich in den verschiedenen Fachbereichen sicher und kompetent weiterzuentwickeln.
Jennifer Mies
Jennifer Mies ist seit Juli 2021 Teil der Sportklinik Hellersen und arbeitet in der Anästhesiepflege. Nach vielen Jahren im Schichtdienst auf der Intensivstation entschied sie sich bewusst für den OP-Bereich, mit dem Wunsch, mehr Zeit für ihre Patienten zu haben und sie in jeglicher Ausnahmesituation besser begleiten zu können.
Besonders wichtig ist ihr die Möglichkeit, Menschen nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich zu begleiten. Darüber hinaus nennt sie die Wertschätzung der Patienten, die Abwechslung im Alltag und das starke Teamgefühl als zentrale Aspekte ihres Arbeitsplatzes. Für neue Kollegen hat sie einen klaren Rat: Auch wenn am Anfang vieles überwältigend wirkt, sollte man wissen, dass man nie allein gelassen wird. „Wir sind ein gutes Team, Fragen sind immer erlaubt.“
Sarah Vagnoli
Seit Oktober 2024 ist Sarah Vagnoli Teil des Teams der Sportklinik Hellersen. Die ausgebildete OP-Assistentin ist heute im Bereich der Patientenversorgung tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der sorgfältigen Vorbereitung und sicheren Positionierung der Patientinnen und Patienten im Rahmen operativer Abläufe.
Dabei arbeitet sie fachbereichsübergreifend und unterstützt die Teams dort, wo eine präzise Abstimmung und strukturierte Prozesse gefragt sind. Besonders bei komplexen Operationen, etwa in der Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie, sind Erfahrung, Umsicht und ein eingespieltes Miteinander entscheidend.
Die Arbeit im medizinischen Umfeld hat sie bewusst gewählt. Verantwortung zu übernehmen, Abläufe mitzugestalten und Teil eines starken Teams zu sein, machen für sie den Unterschied.
Ihr Rat an alle, die sich für ein Tätigkeitsfeld rund um operative Strukturen interessieren: Ein Praktikum absolvieren, verschiedene Bereiche kennenlernen, Fragen stellen und offen für die besondere Teamkultur sein.